Kraftfahrt-Bundesamt zwingt Daimler erneut zum Rückruf weiterer 170.000 Fahrzeuge

Erneuter Daimler-Rückruf: Der schwäbische Autohersteller Daimler gerät weiter unter Druck. Er muss weltweit erneut Diesel-Fahrzeuge wegen des Vorwurfs einer illegalen Abgastechnik zurückrufen. Es gehe um ältere Mercedes-Benz-Modelle der A-, B-, C-, E- und S-Klasse mit der Abgasnorm Euro 5, hieß es seitens des Unternehmens. Betroffen seien weltweit rund 170.000 Autos, davon knapp 60.000 allein in Deutschland.

Rückrufbescheid von 2019 wird ausgeweitet

Ein bereits im Jahr 2019 erlassener Rückrufbescheid des Kraftfahrt-Bundesamtes (KBA), der sich auf den Geländewagen GLK bezog, sei um weitere Baureihen ergänzt worden. Die betroffenen Fahrzeuge würden spätestens seit Mitte 2014 nicht mehr produziert. Das KBA stuft die in den Fahrzeugen verbaute Technik als illegale Abschalteinrichtung ein, Daimler hingegen hält sie für zulässig.

Mercedes steckt bereits seit 2018 im Abgasskandal

Nachdem es für VW die ersten Rückrufe bereits 2015 gab, musste die Daimler AG zum ersten Mal im Juni 2018 Fahrzeuge zurückrufen. Das KBA ordnete diese Rückrufe an: Europaweit waren 700.000 Diesel-Fahrzeuge von Daimler betroffen – davon waren etwa 280.000 Autos in Deutschland gemeldet. Nur zwölf Monate später rief das KBA 60.000 Euro-5-Fahrzeuge zurück, im Oktober 2019 gab es weitere Rückrufe von rund 260.000 Transportern des Modells Sprinter. Mit den im Januar 2020 veröffentlichten Rückrufen gelten weltweit etwa 1,2 Millionen Mercedes-Fahrzeuge als manipuliert.

Vom Daimler-Rückruf betroffen?

Der Dieselskandal betrifft längst nicht mehr nur noch Fahrzeuge des VW-Konzerns. Auch andere Hersteller wie BMW oder eben Daimler haben bei ihren Motoren Abschalteinrichtungen verbaut und somit bei den Abgaswerten geschummelt. Wir von der BRR Verbraucherkanzlei Baumeister  Rosing  beraten  Sie gern in einem kostenlosen Erstgespräch und besprechen  mit Ihnen Ihre Möglichkeiten. Lassen Sie uns gemeinsam herausfinden, wie viel Schadensersatz  Daimler  Ihnen  tatsächlich schuldet!
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