Fahrverbot

2018 Diesel-Fahrverbote: In mindestens 10 Städten erwartet

Fahrverbot 2018 höchst wahrscheinlich

Das Car-Institut der Uni Duisburg-Essen hat Ende Januar eine Modellrechnung vorgestellt, der zur Folge in mehreren Großstädten dieses Jahr noch ein Fahrverbot für Dieselfahrzeuge drohen. Prof. Dr. Ferdinand Dudenhöffer, Direktor des Car-Instituts, hält die Wahrscheinlichkeit für Fahrverbote für äußerst hoch. Gerade in Großstädten wie München, Hamburg, Stuttgart und Hannover sei ein Fahrverbot sehr wahrscheinlich.

Nur Hardware-Umrüstung wäre hilfreich

Die Aussagen des Autoexperten sind klar: die Fahrverbote können nur durch Hardware-Umrüstungen vermieden werden, denn dann könnten die PKW genauso sauber sein wie LKW. Ein Software-Update reicht nicht aus, um Diesel-Fahrzeuge – und so die Städte – sauber zu bekommen. Diese sind für die Automobilhersteller aber zu teuer und derzeit wohl kaum durchsetzbar.

Bundesregierung tatenlos

Auch hat die Politik kein zu großes Bestreben bis jetzt gezeigt, die Automobilhersteller in die Pflicht zu nehmen. Deshalb und wegen der hohen Schadstoffbelastung droht Deutschland nun ein Vertragsverletzungsverfahren durch die EU-Kommission. Eine letzte Chance dieses zu vermeiden, hat die Bundesregierung ungenutzt verstreichen lassen. Ende Januar hätte Bundesumweltministerin Barbara Hendricks (SPD) die EU-Kommission überzeugen und wirkungsvolle Maßnahmen vorstellen können. Dies hätte sie auch gerne gemacht, aber in Brüssel konnte sie nur die Maßnahmen vorstellen, auf die man sich auf den Dieselgipfeln letztes Jahr geeinigt hatte. Deren Wirkung wird die EU-Kommission wohl kaum überzeugen. Dazu heißt es im Ministerium „Wir sind nur der Briefträger“, so die die Berliner Zeitung vom 30. Januar 2018. Nun drohen Deutschland immense Strafzahlungen pro Tag.

Fahrverbot und Wertverlust

Diesel-Fahrer können sich deshalb derzeit noch weniger sicher sein, ob sie ihr Fahrzeug zukünftig noch in Innenstädten benutzen können. Die Fahrzeuge werden weiter deutlich an Wert verlieren. Wir empfehlen, rechtlichen Rat einzuholen und die betroffenen Fahrzeuge zurückzugeben. Gerade in Stuttgart und München, in denen die Belastung an Stickoxiden seit Jahren extrem hoch ist, sind Fahrverbote immer wahrscheinlicher. Aber auch kleinere Städte in Ballungsgebieten sind betroffen.

Machen Sie Ihre Rechte geltend

Diesel-Fahrer sollten deshalb ihre Rechte geltend machen und sich gegen die Automobilhersteller wehren. Die Autobauer haben nicht nur getrickst und betrogen, sie haben auch den Schutz der Gesundheit und des Klimas dramatisch missachtet.

Wie im Januar bekannt wurde, hat das Kraftfahrtbundesamt wegen illegaler Abschalteinrichtungen verordnet, dass nun auch AUDI einen Rückruf von knapp 130.000 AUDI-Fahrzeuge und PORSCHE einen Rückruf von 50.000 Fahrzeuge durchführen muss. Auch diesen Fahrzeugen drohen nun Fahrverbote.

Betroffene Diesel-Fahrer haben die Möglichkeit, ihr Auto zurückzugeben und Schadensersatz zu fordern. Das trotz einiger anderslautender Berichterstattung auch noch in 2018. Gegenüber VW verjähren Ansprüche erst Ende 2018.

Vermeiden Sie den Verlust dieser Rechte und nehmen Sie Kontakt zu uns auf.

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